Rückblick Doppelpunkt Gottesdienste

Sundays for Future!

Doppelpunkt am 10.11.2019 in Kleingartach

 

Der Doppelpunkt Gottesdienst am 10. November 2019 stand unter dem Thema sundays for future - sind wir noch zu retten? Zu Gast war Kai Günther, bekannt durch Jesus House und Bibel - livestream aus dem Schloss Unteröwisheim.
Zu Beginn erinnerte er an die Maueröffnung vor 30 Jahren: Damals gingen Menschen auf die Straße weil ihnen etwas wichtig war und sie eine Sehnsucht hatten.
Bei vielen von uns heute steht nicht die große politische Lage im Vordergrund, sondern der ganz normale Alltag. Dabei kann uns der Spruch aus Matthäus 5, 14 helfen: Ihr seid das Licht der Welt. Mit einer Kerze als Symbol des Lichts können wir unser Licht leuchten lassen. Sehr praktisch hat Kai die Menschheitsgeschichte anhand eines Taus dargestellt, die im Gegensatz zur Ewigkeit Gottes nur ein sehr kurzes Stück einnimmt.
Wir dürfen nicht nur das Licht der Welt sein, sondern Jesu Licht ausstrahlen, wir dürfen transparent und durchlässig werden. Mt drei ganz praktischen Handlungs- und Gebetsanregungen gab er Anregungen, dies auch im Alltag umzusetzen.
Der gut besuchte Gottesdienst wurde umrahmt von modernen und zum Thema passenden Liedern, die durch eine neu gegründete Band begleitet wurden. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es bei einem Ständerling Gelegenheit, Gedanken und Erfahrungen auszutauschen und Gemeinschaft zu pflegen. Der nächste Gottesdienst ist Ende Januar in Niederhofen mit Yasin Adigüzel vom ejw Württemberg.

 

Thomas Haußler

Freut Euch!!

Doppelpunkt am 03.02.2019 in Niederhofen

 

Tobias Schneider, Pfarrer bei der evangelischen Landeskirche (zuständig für Leiter der Missionarischen Dienste, Leiter der Abt. Amt für Missionarische Dienste; Fachreferent für Bibelwochen und Gemeindeberatung) möchte mit uns über das Thema "Freut Euch!! Wieviel Humor verträgt der Glaube" nachdenken. Pfarrer Schneider zeigt uns auf, warum in früheren Zeiten keine Freude im Glauben 'geduldet' wurde.

In Phil. 4, 4 heißt es zwar: Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!

 

Im allgemeinen Denken herrscht die Meinung vor, dass Christen und ihr Glaube sehr ernst ist. In Psalm 145, 18 heißt es hierzu: Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen.

Jesus brachte uns die frohe Botschaft, eigentlich gehören Lachen und Humor zu uns Christen. Es gibt aber im Neuen Testament nur eine Stelle, in der es um Lachen geht. Aus der Historie wird ein Lachen weniger mit Freude sondern eher mit Spott verbunden. Aber Lachen vertreibt Angst. Für unser Leben ist aber Satire notwendig, um menschenfeindliche Strukturen "wegzulachen". Erkennen wir die Grenze zwischen Freude, Humor und Spott?

 

Wird aber in unserer Zeit der Glaube  durch Spott in Frage gestellt? Ist die Basis unseres Glaubens Angst? Dann hat unser Glaube ein falsches Fundament. Letztendlich kann unser Glaube ohne Freude und Fröhlichkeit nicht wachsen.

Schon Martin Luther sagte: "Wo der Glaube ist, ist auch lachen!"

Wir Christen haben Freude an Gott und Liebe für unseren Nächsten. Das ist die Basis unseres Glaubens.

 

Solange wir die Grenze erkennen, ab wann Humor verletzen kann, dürfen wir uns auch humorvoll unterhalten.

Die Worte von Pfarrer Schneider haben uns klargemacht, dass wir auch verantwortungsvoll mit Humor umgehen müssen, damit wir in Freude und Fröhlichkeit unseren Glauben weiterleben können. Vielen Dank dafür!

 

Nadine Gulden

Was Gewalt mit uns macht?

Doppelpunkt am 28.01.2018 in Kleingartach

  

Dieter Erath, Christ und Polizist, spricht zum Thema "Was Gewalt mit uns macht?".

"Gewalt erleben ist nicht darüber reden!" Gewalt begegnet uns tagtäglich.

 

Leider stumpfen wir demgegenüber immer mehr ab, und fordert auch Nachahmer heraus.

 

Auch im Alltag als Polizist hat sich der Umgang mit Gewalt geändert. Dieter Erath demonstriert dies anschaulich an einem Schlagstock. Früher wurden Polizisten mit einem Gummi-Schlagstock ausgestattet, heute mit einem Schlagstock mit einem Stahlkern.

 

Als Christ ist jeder gefragt und gefordert. Wir müssen mit offenen Augen schauen und auch einmal auf jemand zugehen und Hilfe anbieten, nicht wegschauen.

Nach Lukas 6,29 " Und wer dich auf die eine Backe schlägt, dem biete die andere auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem verweigere auch den Rock nicht."

Lasst uns an der Stelle, an der jeder von uns steht, Friedensbringer sein. Lasst uns als Christ dafür sorgen, dass Gewalt keine Zukunft hat.

 

Nadine Gulden