Rückblick Doppelpunkt Gottesdienste

Freut Euch!!

Doppelpunkt am 03.02.2019 in Niederhofen

 

Tobias Schneider, Pfarrer bei der evangelischen Landeskirche (zuständig für Leiter der Missionarischen Dienste, Leiter der Abt. Amt für Missionarische Dienste; Fachreferent für Bibelwochen und Gemeindeberatung) möchte mit uns über das Thema "Freut Euch!! Wieviel Humor verträgt der Glaube" nachdenken. Pfarrer Schneider zeigt uns auf, warum in früheren Zeiten keine Freude im Glauben 'geduldet' wurde.

In Phil. 4, 4 heißt es zwar: Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!

 

Im allgemeinen Denken herrscht die Meinung vor, dass Christen und ihr Glaube sehr ernst ist. In Psalm 145, 18 heißt es hierzu: Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen.

Jesus brachte uns die frohe Botschaft, eigentlich gehören Lachen und Humor zu uns Christen. Es gibt aber im Neuen Testament nur eine Stelle, in der es um Lachen geht. Aus der Historie wird ein Lachen weniger mit Freude sondern eher mit Spott verbunden. Aber Lachen vertreibt Angst. Für unser Leben ist aber Satire notwendig, um menschenfeindliche Strukturen "wegzulachen". Erkennen wir die Grenze zwischen Freude, Humor und Spott?

 

Wird aber in unserer Zeit der Glaube  durch Spott in Frage gestellt? Ist die Basis unseres Glaubens Angst? Dann hat unser Glaube ein falsches Fundament. Letztendlich kann unser Glaube ohne Freude und Fröhlichkeit nicht wachsen.

Schon Martin Luther sagte: "Wo der Glaube ist, ist auch lachen!"

Wir Christen haben Freude an Gott und Liebe für unseren Nächsten. Das ist die Basis unseres Glaubens.

 

Solange wir die Grenze erkennen, ab wann Humor verletzen kann, dürfen wir uns auch humorvoll unterhalten.

Die Worte von Pfarrer Schneider haben uns klargemacht, dass wir auch verantwortungsvoll mit Humor umgehen müssen, damit wir in Freude und Fröhlichkeit unseren Glauben weiterleben können. Vielen Dank dafür!

 

Nadine Gulden

Was Gewalt mit uns macht?

Doppelpunkt am 28.01.2018 in Kleingartach

  

Dieter Erath, Christ und Polizist, spricht zum Thema "Was Gewalt mit uns macht?".

"Gewalt erleben ist nicht darüber reden!" Gewalt begegnet uns tagtäglich.

 

Leider stumpfen wir demgegenüber immer mehr ab, und fordert auch Nachahmer heraus.

 

Auch im Alltag als Polizist hat sich der Umgang mit Gewalt geändert. Dieter Erath demonstriert dies anschaulich an einem Schlagstock. Früher wurden Polizisten mit einem Gummi-Schlagstock ausgestattet, heute mit einem Schlagstock mit einem Stahlkern.

 

Als Christ ist jeder gefragt und gefordert. Wir müssen mit offenen Augen schauen und auch einmal auf jemand zugehen und Hilfe anbieten, nicht wegschauen.

Nach Lukas 6,29 " Und wer dich auf die eine Backe schlägt, dem biete die andere auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem verweigere auch den Rock nicht."

Lasst uns an der Stelle, an der jeder von uns steht, Friedensbringer sein. Lasst uns als Christ dafür sorgen, dass Gewalt keine Zukunft hat.

 

Nadine Gulden