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Fahrt nach Hellingen am 14. Juni 2015

Am Sonntag, 14. Juni, fuhren 37 Stettener (darunter 11 Kinder und Jugendliche) mit einem Bus zu unserer südthüringischen Partnergemeinde Hellingen. Die Abfahrt war um 6.30 Uhr. Nach der Fahrt über Würzburg, Schweinfurt und Hofheim sowie durch den Naturpark Haßberge sind wir bei herrlichem Wetter um 9.30 Uhr in Hellingen eingetroffen.

Wir Stettener wurden vom Hellinger Gemeindekirchenrat herzlich empfangen. Nach Grußworten vom neuen Hellinger Pfarrer Friedrich Bodo Bergk (links) und vom neuen Hellinger Bürgermeister Christopher Other (rechts) sowie von Pfarrer Martin Bulmann verwöhnte uns der Gemeindekirchenrat mit einem reichhaltigen Frühstück.

Nach dieser Stärkung fuhren wir gegen 10.30 Uhr in das nahe gelegene Seßlach im oberfränkischen Landkreis Coburg. Bei einer Führung, an der auch Pfarrer Bergk und Hellinger Kirchenälteste teilnahmen, konnten wir das schöne alte Städtchen Seßlach kennenlernen. Seßlach hat noch eine vollständig erhaltene Stadtmauer mit 3 Stadttoren und viele historische Gebäude. Wegen der schönen Altstadt-Kulisse war Seßlach auch schon mehrmals Drehort für Filme. Erst im vergangenen Jahrzehnt waren in Seßlach Aufnahmen fur einen Lutherfilm (mit Peter Ustinov) und einen Räuber-Hotzenplotz-Film. Nach einem hervorragenden Mittagessen im Gasthaus .Altstadthof" fuhren wir zurück nach Hellingen.

Dort bestand dann Gelegenheit zu einem kleinen Spaziergang durch den Ort bzw. zur Besichtigung des Brauhauses. Zudem gab es ein Platzkonzert durch eine Stettener Bläsergruppe.

Ab 15.00 Uhr waren wir in der Hellinger Kirche zu einem geistlichen Konzert mit der Volksmusiksängerin Astrid Harzbecker und ihrem Ehemann; der Berufskirchenmusiker ist. Bei der Konzertpause sowie nach dem Konzert hatten wir Stettener Gelegenheit für Gespräche mit den Hellingem sowie zum Genießen von Kuchen und Thüringer Rostbratwürsten.

Gegen 18.15 Uhr traten wir den Heimweg an und trafen um 21.00 Uhr wohlbehalten wieder in Stetten ein. Nicht zuletzt wegen der großen Gastfreundschaft wird dieser Besuch in Hellingen in Erinnerung bleiben.

Noch erwähnen möchte ich, dass an einem Wochenende im Sommer 1990, also vor genau 25 Jahren, der Stettener Kirchengemeinderat zu Besuch in Hellingen war. Dies war der allererste Besuch von Stettenern in Hellingen. Vor der Wende (Nov. 1989) war ein Besuch unmöglich, da Hellingen im damaligen Sperrgebiet lag. Wir dürfen Gott danken, dass die einstige unmenschliche innerdeutsche Grenze aufgehoben wurde und wir seit 25 Jahren in Frieden und Freiheit in einem wiedervereinigten Deutschland leben dürfen.

KGR Dieter Schilling